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Gesundheitsförderndes Führungsverhalten

Den Krankenstand mindern durch bewussteren Umgang mit Mitarbeitern


Über- und Unterforderung, Burnout und sein Gegenpart Boreout, innere Kündigung aber auch Mobbing sind vieldiskutierte Phänomene, an denen kaum ein Bericht über heutige Arbeitsplatzbedingungen vorbeikommt. Auch ihre schwerwiegenden Folgen sind den meisten Menschen bekannt: psychischer Stress und damit einhergehend Herzschmerzen, Schlaflosigkeit und Depressionen. Monatelange Krankschreibungen sind daher keine Seltenheit und verursachen den Kollegen und Chefs Mehrarbeit und den Unternehmen Produktionsausfälle und Kosten in Millionenhöhe. Trotzdem denken viele Firmen immer noch zu wenig darüber nach, wo die Schwachpunkte liegen und wie Sie einem überproportional hohen Krankenstand bewusst entgegensteuern oder ihn vielleicht sogar gleich verhindern können.


Ausgangssituation

Waltraud Marx*, Geschäftsführerin eines mittelständischen Unternehmens, holte dieses Versäumnis gründlich nach. Durch die auffällig zunehmenden Krankschreibungen stutzig geworden, machte sie sich auf die Suche nach den Ursachen. Dabei fiel ihr auf, dass gerade in der Verwaltungsabteilung der Krankenstand sehr hoch war. In Gesprächen mit den Beteiligten fand sie heraus, dass hier generell ein sehr rauer Umgangston der Vorgesetzten zu ihren Mitarbeitern herrschte. Besonders die unschönen und wiederkehrenden Auseinandersetzungen zwischen Sabine Pape*, die dem Unternehmen schon längere Zeit ferngeblieben war, und dem Abteilungsleiter Gerd Wolf* waren allen bekannt. Frau Pape war den Beschreibungen zufolge eine Mitarbeiterin mit hohem Arbeitspensum und konnte daher viele Aufgaben nicht termingerecht abgeben. Herr Wolf stellte sie öffentlich zur Rede mit den Worten: "Also, wenn sie überfordert sind, müssen sie das eher sagen und ihre Aufgaben abgeben. " Frau Pape fühlte sich dadurch ungerecht behandelt und klagte ihren Kollegen ihr Leid. Aus ihrer Sicht war sie sehr fleißig, hatte alles für das Unternehmen getan und wurde nun mit ihrem Problem nicht ernst genommen. Ihr Selbstwertgefühl war sichtlich am Boden und ein paar Tage später ließ sie sich für einige Wochen krankschreiben. Herrn Wolf hingegen waren sein unsensibles Auftreten und die Auswirkungen des eigenen Kommunikationsverhaltens überhaupt nicht bewusst. Nach diesen Erkenntnissen hielt Frau Marx Rücksprache mit der Personalabteilung und gemeinsam kam man zu dem Schluss, sich professionelle Unterstützung beim Büro für Berufsstrategie zu suchen.


Vorgehensweise:

Die Geschäftsführung und Personalleitung hatten das Problem richtig erkannt, das nicht nur Herrn Wolf betraf: Mangelndes Führungsbewusstsein und unprofessionelle Kommunikation führten zu Missmut der Mitarbeiter im gesamten Unternehmen. Hesse/Schrader lud Frau Marx und ihre Kollegin Frau Sandra Berg* zunächst zum intensiven Gespräch ein, in dem das Problem noch einmal konkretisiert und festgehalten wurde. Dadurch wurde den Damen bewusst, wie sie die Überbelastung der Mitarbeiter auch schon früher hätten erkennen und präventiv dagegen vorgehen können. Bis dato waren alle Führungskräfte aus den eigenen Reihen rekrutiert, aber noch kein einziges Führungskräfte-Seminare angeboten worden.

Als erste Maßnahme schlugen die Experten von Hesse/Schrader daher ein Seminar zum gesundheitsförderlichen Führungsverhalten vor, um die Führungskräfte für das Thema zu sensibilisieren. Sie sollten den Zusammenhang zwischen dem eigenen Verhalten und der Gesundheit ihrer Mitarbeiter erkennen und dementsprechend lernen, vorzubeugen. Dabei stellte sich heraus, dass viele der Führungskräfte davon ausgingen, dass ihre Aufgabe als Vorgesetzte hauptsächlich in der Delegation von Aufgaben und nicht in der Kommunikation und Teambildung lag. Anhand von Übungen und Rollenspielen wurde den Führungskräften jedoch die gesundheitsfördernde Verantwortung gegenüber ihren Mitarbeitern verdeutlicht. Sie lernten, mehr auf ihre Mitarbeiter einzugehen, den Arbeitsanfall besser einzuschätzen und geschickt im Team zu verteilen. Zudem konnte der Trainer mit eigenen Erfahrungen in dieser Richtung aufwarten und sich dadurch genau auf die Zielgruppe einstellen.

Darüber hinaus wurde ein sechs Monate langes wöchentliches Einzelcoaching mit Herrn Wolf angesetzt, in dem er seinen Führungsstil gemeinsam mit einem Berater von Hesse/Schrader reflektieren und seine Ziele als Führungskraft detailliert definieren und organisieren konnte.

In einem dritten Schritt fand eine von Hesse/Schrader moderierte Aussprache zwischen Herrn Wolf und seiner Mitarbeiterin Frau Pape statt. Dabei wurden die Zusammenarbeit, aber vor allem auch das Maß und die Form von Frau Papes Aufgaben neu überdacht und mit Zielvereinbarungen schriftlich festgelegt.


Ergebnis

Frau Pape entschied sich nach Ablauf einer vorher festgelegten Bedenkzeit, ihre bereits ausgesprochene Kündigung wieder zurückzuziehen. Auch aus den anderen Abteilungen wusste die Geschäftsführerin Frau Marx in einem Abschlussgespräch mit Hesse/Schrader viel Gutes zu berichten. Der Umgangston hat sich durchweg verbessert und der Krankenstand ist wieder auf ein Normalmaß zurückgefallen.

Gerne unterstützen wir auch Sie bei der Schulung und Förderung Ihrer Mitarbeiter und stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

*Name geändert. Aus Verschwiegenheitsgründen nennen wir keine Personen- und Firmennamen.

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